Mondknoten

Der oder die Mondknoten sind keine Planeten. Sie beschreiben die Knoten-/Schnittpunkte der Umlaufbahnen von Sonne und Mond von der Erde aus gesehen. Da es logischerweise zwei Schnittpunkte gibt, wenn man zwei Kreise übereinandergelegt, gibt es auch zwei Mondknoten, ein aufsteigender und ein absteigender, die einander genau gegenüberliegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Symbole

- absteigender Mondknoten (wobei dieser nicht im Radix eingezeichnet wird):

- aufsteigender Mondknoten:

In der Astrologie wird die Mondknotenachse als Weg der Entwicklung der Seele beschrieben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die beiden Pole beschreiben somit das "wo komm ich her, wo geh ich hin?".

Diese Frage begleitet uns immer wieder mal und zieht sich wie ein roter Faden durch unser Leben.

Wenn wir auf die Welt kommen, befinden wir uns noch ganz beim absteigenden Mondknoten. Häufig ziehen wir in der Kindheit auch diese Themen noch an, damit wir uns, je älter wir werden, davon entfernen lernen.

Je nach Position in Zeichen und Häuser, plus die Planeten, die mit ihm in Verbindung stehen (insbesondere jenen auf der Achse), ergeben sich daraus die Themen um die sich dieser Faden dreht.

Bewegen wir uns am absteigenden Mondknoten, so sind das Themen, die uns vertraut sind, welche aber keinen Applaus, keinen Erfolg versprechen, im Gegenteil.

Wir fühlen uns dort zwar wohl, merken aber bald, dass wir zum anderen Pol hingezogen werden, auch wenn diese Themen Angst machen können, da sie ungewohnt und neu sind. Wenn wir uns zu lange weigern uns damit auseinander zu setzen, hat das Schicksal die Angewohnheit uns immer wieder mal damit zu konfrontieren, meist aber dann in negativer Form. Je mehr wir aber den Mut haben, uns dem aufsteigenden Pol zuzuwenden, desto mehr merken wir, wie uns das innerlich befriedigt und wir dafür belohnt werden.

Die mitgebrachten Fähigkeiten können uns helfen, die Themen des aufsteigenden Mondknotens zu erreichen.